Shanghai zum Zweiten
- Ariana Bruehwiler
- 15. Sept. 2023
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 16. Sept. 2023
Seit vier Tagen bin ich wieder in Shanghai. Ich nutze die Zeit, um weitere Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Ich informiere mich bei meiner Cousine. Sie ist Insiderin, da sie eine Zeit lang in Shanghai studiert hat.
Es bietet sich eine TCM (traditional chinese massage) an. Die traditionelle chinesische Massage hat eine historische Geschichte, die besonders im Osten geschätzt wird. Dabei wird auf ätherische Öle gesetzt, welche eine heilende Wirkung versprechen, tief in die Haut eindringen, Muskelkater lindern und den Körper mit natürlicher Heilenergie und Nährstoffen versorgt. Klingt mega, war auch mega 😊. Mein Muskelkater in den Waden vom Treppensteigen zur Mauer war tatsächlich danach weg.
Gestern war ich mit meinem Götti unterwegs. Wir gingen auf den Markt, um Tee zu besorgen. Beim Essen mit der Familie meiner Tante trank ich jeweils einen super feinen Tee über den man sagt, dass er die Fettverbrennung anregt. Diesen Tee muss ich natürlich haben! Ich lasse mir zwei Sorten abpacken. Erst als ich die beiden Säcke sehe frage ich mich, wo in meinen Koffer die noch Platz haben?!? Da mich meine Reise noch in Länder führen wird, in denen viel Kaffee getrunken wird oder Kaffee sogar herkommt, werde ich wohl nach China nicht mehr so viel Tee zu mir nehmen. Es bringt deshalb nichts, meinen bereits übervollen Koffer damit zu strapazieren. Glücklicherweise ist mein Götti so nett und wird mir den Tee mit in die Schweiz nehmen. Den ultimativen Tee-Test mit Langzeiteffekt Fettverbrennung mache ich dann Zuhause.
Heute war ich in einem botanischen Garten; einer von vielen und ich muss sagen, jetzt habe ich sie gesehen. Als es dann noch anfing in Strömen zu regnen und ich trotz Schirm von allen Seiten nass wurde, hatte ich definitiv keine Lust mehr und entschied mich, die Zeit mit Essen zu überbrücken 😊.
Ich lief wieder mal durch einen Foodie-Palast. Ich wählte Dumplings, damit geht man hier auf Nummer sicher, und ein in Blätter eingewickelter Reis mit Fleisch. Später beim Schlendern durch die Straße sah ich etwas, was ich gleich probieren musste: ein Grüntee-Eis. Das war so lecker. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass die Chinesen sehr viel Glacé essen.
Morgen ziehe ich wieder alleine weiter. Es geht in den Ort Hangzhou, rund 160 km und eine Stunde Zugfahrt von Shanghai entfernt. Dort bleibe ich zwei Nächte. Hangzhou ist zwar auch eine Großstadt, aber es hat viel Grünfläche und einen See. Nach den Megametropolen Shanghai und Peking freue mich darauf.
Bilder über meine Erlebnisse findest du auf Instagram:
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