Unterwegs gesund essen? So klappt es auch auf meiner Reise!
- Ariana Bruehwiler
- 1. März 2024
- 3 Min. Lesezeit
Auf Reisen gesund zu essen ist nicht immer einfach, aber definitiv möglich. Meine ersten sechs Monate Reisezeit zeigen, dass ich mich gesund ernähren konnte und ich dennoch nicht auf das Probieren lokaler Spezialitäten verzichten musste. Dies gehört doch beim Reisen auch dazu :-).
Hier ein paar Impressionen, wie und was ich in fremden Ländern esse:
Mit einem guten Frühstück in den Tag starten
Um für den Tag und für meine Erlebnisse fit zu sein ist es mir wichtig, mit einem guten Frühstück zu starten. Auch Zuhause lege ich Wert darauf und nehme mir die Zeit, in Ruhe zu frühstücken. Auf meiner Reise mache ich viel Sport, oft gleich nach dem Aufstehen und danach habe ich natürlich Hunger.
In Costa Rica beispielsweise beginnt der Tag schon mit Reis und Bohnen. Dieser Frühstücks-Klassiker nennt sich Gallo Pinto. Für Europäer ist es vielleicht ungewohnt, schon am Morgen Reis zu essen, aber ich liebe es. Dazu gibt es Eier in verschiedenen Variationen (Rührei, Spiegelei etc.), was wichtige Proteine sind. Ergänzend wird Käse, Toast und die feinen Kochbananen serviert. Den Toast lasse ich jeweils weg, das sind unnötige Kalorien und die Kohlenhydrate nehme ich schon mit dem Reis auf. Der Speck auf dem unten stehenden Bild wäre auch nicht nötig gewesen. Weiter gibt es jeweils frische Früchte oder einen Smoothie, den ich natürlich nur mit Wasser (keine Milch) und ohne Zucker nehme.
Gallo Pinto - DIE Spezialität in Costa Rica: Reis mit Bohnen, Kochbananen, Rührei, Speck, Käse und eine Tortilla, dazu einen Wassermelonen-Smoothie
Was in Mittel- und Südamerika beim Frühstück nie fehlt sind einheimische, frische Früchte. Bananen, Mangos, Papayas und Wassermelone schmecken hier einfach besser, als nach einem langen Weg in die Schweiz. Ich mag es, nach einem salzigen Frühstück zum Abschluss ein paar Früchte zu genießen.
Alles frittiert und ungesund? Frischer Salat, Gemüse und Proteine gibt es überall!
Besonders in Mittel- und Südamerika wird gerne und oft frittiert und viel mit Käse überbacken. Die Low-Carb-Varianten gibt es aber auch und meistens sogar günstig. Ich esse viel Salat und Fisch. Der Fisch kommt vielfach frisch vom Meer.
Weiter bin ich auf meiner Reise auf den Keto-Geschmack gekommen. In Kolumbien gönnte ich mir eine Pizza, wobei der Boden bei der Methode Keto im Vergleich zu einer normalen Pizza gesünder ist. Bild unten: sieht speziell aus, war aber super lecker.
Keto: Beim ketogenen Backen wird übliches Mehl durch gemahlene Mandeln (Mandelmehl), Kokosflocken (Kokosmehl) oder durch Chia-Samen ersetzt und mit Eiweiß angereichert.
In Panama Stadt zum Beispiel fand ich sogar Keto-Sushi, also ohne Reis.
Salatbowl mit Lachs in Uvita, Costa Rica
Frischer Fisch mit Kochbananen und Salat in Santa Marta, Kolumbien
Griechischer Salat in Las Lajas, Panama (oder ist es ein Oliven-Salat?)
Keto Pizza in Barranquilla, Kolumbien
Cheat day: Sonntag ist Dessert-Tag
Meine selbst auferlegte Regel, Zucker möglichst zu meiden und nur einmal in der Woche etwas Süßes zu essen, halte ich auch auf meiner Reise ein. Seit sechs Monaten ist wie Zuhause der Sonntag mein Cheat-day, der Tag also, an dem ich eine Ausnahme mache und mir etwas Süßes gönne.
Und sind wir ehrlich, es ist doch auch toll auf Reisen, wenn man lokale Spezialitäten probieren kann, auch wenn diese ungesund sind. Ich gleiche das jeweils mit Sport aus.
Ein Rum-Glacé in Santo Domingo, Dominikanische Republik
Arepa: eine Spezialität in Kolumbien; Maisfladen mit Käse gefüllt
Auf Alkohol verzichten - mit Ausnahmen :-)
Ich trinke nicht viel Alkohol auf meiner Reise, um "in shape" zu bleiben. Dennoch gibt es Orte, an denen ich gerne den lokalen Alkohol, wie Rum, Bier etc., probiere.
Sangria in Uvita, Costa Rica
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: auf Reisen ist es sinnvoll, immer ein paar Snacks dabei zu haben, wie zum Beispiel Reiswaffeln, Nüsse, fettfreie Chips oder Obst.
Stay healthy! Cheers, Ariana
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